Mandelmilch oder Mandeldrink – Superfood zum Trinken

By 7. Januar 2016Genussfrau
Rezeptbild mandelmilch vegan Superfood

Eigentlich darf man Mandelmilch gar nicht Mandelmilch nennen, da sie ja nicht aus einem Tier kommt. Ich denke, ihr wißt dennoch, was gemeint ist.

Mandeln gehören zu den Superfoods, das bedeutet, in diesen Kernen befinden sich auf kleinstem Raum eine hohe Konzentration an Nährstoffen. Mandeln sind augrund ihres hohen Mineralstoffgehaltes im Gegensatz zu Nüssen sogar basisch, so dass man sie auch während einer Azidose-Kur, also einer Entsäuerung des Körpers, wie sie gerne im Frühjahr gemacht wird, genießen kann. Selbstgemachte Mandelmilch ist nicht mal ansatzweise mit der gekauften zu vergleichen. Der Geschmack ist einfach nur großartig und man kann sie vielseitig verwenden. Für einen Liter weicht man 100g Mandeln für mindestens sechs Stunden, am besten jedoch über Nacht in Wasser ein. Danach das Wasser weggießen und die Mandeln zusammen mit einem Liter frischem Wasser und 2-3 Datteln ohne Kerne in den Mixer geben. Ich habe einen dieser Hochfrequenzmixer und lasse das gerät für etwa 2-3 Minuten laufen. Wer einen Mixer mit normaler Stärke besitzt, sollte nach einer kurzen Pause, damit der Motor nicht heiß läuft, den Prozeß wiederholen. Danach die Flüssigkeit durch ein feines Sieb schütten. Ich verwende am liebsten einen Wäschesack aus dem Drogeriemarkt. Der kostet einen Bruchteil von den offiziellen Nuss-Säckchen, erfüllt aber genauso seinen Zweck. Die Mandelmilch im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von drei Tagen verbrauchen.
Aus den Mandelresten, die sich im Sieb fangen, mache ich meist einen Aufstrich mit etwas Zitrone, getrocknetem Oregano und Olivenöl. Das schmeckt ähnlich wie Fetakäse und passt super zu Brot oder Tomaten. Man kann die Mandelreste aber natürlich auch mit Kakao und Datteln vermischen, dann hat man einen süßen Brotaufstrich.

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  • Ich könnte mir denken, dass man anstelle der ganzen Mandeln auch Mandelmehl bzw. geriebene Mandeln verwenden kann. Da braucht man keinen Mixer, genügt vielleicht ein elektrischer Pürreestab oder Quirl und die Wartezeit wird kürzer. werde ich mal ausprobieren, Lb Grüße

    • Ich könnte mir denken, dass man anstelle der ganzen Mandeln auch Mandelmehl bzw. geriebene Mandeln verwenden kann. Dann braucht man keinen Mixer, genügt vielleicht ein elektrischer Pürreestab oder Quirl und die Wartezeit wird kürzer. Werde ich mal ausprobieren. Lb. Grüße

    • Lieber Volkmar, bei Mandelmehl ist leider nicht mehr soviel „Flüssigkeit“ vorhanden, um die Mandeln zu melken – Du würdest zu wenig MIlch herausbekommen. Aber natürlich kannst Du die eingeweichten Mandeln auch mit dem Pürierstab bearbeiten. Ist halt etwas mehr Arbeit, aber es funktioniert natürlich auch. Am besten machst Du zwischendurch etwas Pause, damit der Motor des Gerätes nicht durchschmort. Viel Erfolg!
      Viele Grüße

      Ruth

  • Theresa sagt:

    Liebe Ruth,

    kann man auch getrocknete Datteln nehmen? oder müssen es frische sein?

    • Liebe Theresa, meistens bekommt man nur getrocknete Datteln in Deutschland. Achte nur beim Kauf darauf, dass sie ungezuckert sind. Viele Grüße Ruth P.S. Du kannst aber auch mit etwas anderem süßen, z.B. Agavendicksaft, Ahornsirup, Stevia, Kokosblütenzucker… oder das Süße ganz weglassen.

  • Theresa sagt:

    Ach ja.. Müssen die Mandeln mit oder ohne Schale sein?

    • Liebe Theresa, mit Schale sind wohl noch mehr Mikronährstoffe enthalten und die Mandeln bleiben frischer. Außerdem sind ungeschälte Mandeln preislich günstiger. Es funktioniert aber natürlich auch mit geschälten, dann hast Du nicht soviele Reste im Nusssieb.

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