Grundrezept Hummus aus Kichererbsen – vegan

By 16. September 2015Genussfrau
Rezeptbild HUmmus aus Kichererbsen vegan

Ich liebe Hummus und esse es sehr gerne zu Salat, aufs Brot oder als Dip zu Rohkost, wie Karotte, Gurke oder Radieschen, was einem eben gerade über den Weg läuft.

Das beste Hummus gibt es meiner Meinung nach in Jerusalem, weil hier einfach soviele kochbegabte Kulturen aufeinandertreffen und somit das Beste vereint wurde. Natürlich kann man das ganze auch aus getrockneten Kicherbsen herstellen, diese dazu über Nacht einweichen und dann mit etwas Natron garen. Hier kommt jedoch die spontane Schnellvariante. Dazu braucht man ein Glas Kichererbsen, drei EL Tahini (Sesammus), den Saft einer Zitrone, ggf. auch etwas Zitronenschalenabrieb, jeweils ca. 1 TL Salz und Cumin (Kreuzkümmel), 1-2 EL gutes Olivenöl, 4-5 Eiswürfel, eine halbe Tasse Wasser und optional eine Knoblauchzehe, jenachdem, ob man im Anschluß ein Date hat, oder sich schon länger kennt und sowieso gemeinsam vom Hummus ißt. Die Kichererbsen aus dem Glas abtropfen lassen und zusammen mit den anderen Zutaten in den Mixer geben und solange pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Wer keinen Mixer besitzt, nimmt einfach einen Pürierstab, dann dauert es zwar etwas länger, wird aber genauso lecker. Dann einfach abschmecken, nachwürzen, fertig. Am besten stellt man das Ganze dann noch für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank, damit es etwas fester werden und durchziehen kann.

Kichererbsen nennt man auch gerne „das Hühnchen unter den Hülsenfrüchten“, weil sie fast 20% Eiweiß enthalten. Für Veganer natürlich spitzenmäßig. Die Wertigkeit des Aminosäureprofils bei einer fleischfreien Ernährung könnt ihr optimieren, indem ihr zwei unterschiedliche Sorten Eiweiß kombiniert. Also, z.B. Hülsenfrüchte mit Getreide, oder Getreide mit Gemüse, etc., da nur die vollständige Liste der Aminosäuren vom Körper optimal verwertet werden kann.

Diese Variante hält sich übrigens ein paar Tage am besten in einer verschließbaren Dose im Kühlschrank.

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