Bananenbrot vegan und ohne Industriezucker

By 17. August 2016Genussfrau
Rezeptbild Bananenbrot vegan ohne Zucker mit Zucchini

Bananenkuchen war immer einer meiner Lieblingskuchen, den ich mir immer zum Geburtstag gewünscht habe. Hier findet ihr eine besonders saftige und cleane Variante.

Wie immer den Ofen direkt mal vorheizen. Ich habe Umluft benutzt und ihn bei 175 Grad eingestellt. Für eine 22er Kastenform benötigt ihr 260g zarte Haferflocken. Diese müssen gemahlen werden. Das kann man prima im Mixer machen oder natürlich mit einer Mühle. Das Hafermehl wird jetzt mit jeweils einem TL Natron und Backpulver und einer ordentlichen Prise Salz, Vanille und einem TL Zimt vermischt. Nun geht es an die flüssigen Zutaten. Ich habe fünf dicke Medjouldatten (ca. 150-180g) entkernt und zusammen mit zwei reifen zerkleinerten Bananen (ca. 250g), einer kleinen Zucchini oder Karotte (200g), ebenfalls vorher grob kleingeschnitten und einem guten Schuss Pflanzenmilch, in meinem Fall war es Mandeldrink, im Mixer für ein bis zwei Minuten pürieren. Die Pflanzenmilch dient eigentlich nur als Mix-Starter, denn die Zutaten werden schnell zu einem sehr flüssigen Brei, den man dann ordentlich mit dem Hafermehl vermengt. Um das Natron zu „aktivieren“, kommt nun noch ein EL Apfelessig dazu, der vorsichtig unter den Teig gerührt wird. Wer mag, gibt noch eine gute Handvoll Schokochips, Cranberrys oder Walnüsse dazu. Da ich eine Silikonbackform benutzt habe, musste ich auch hier kein zusätzliches Fett benutzen, wer dies nicht hat, fettet die Form vorher ein oder legt sie mit Backpapier aus. Die erste halbe Stunde wird bei 175 Grad gebacken, dann runterschalten auf 150 Grad. Schaut immer mal wieder rein, ob das Brot oben zu dunkel wird. Nachspätestens 35 Minuten könnt ihr den Ofen ausmachen, den Kuchen aber bei geschlossenen Türen noch für zehn bis zwanzig Minuten weiterbacken lassen. Am besten lässt sich der Kuchen kalt aufschneiden. Wer nicht widerstehen kann, wartet zumindest nochmal ne halbe Stunde und probiert dann. Viel Spaß!

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